Die jüngsten Geschehnisse an der Universität Bielefeld sind besorgniserregend. Dort kooperierten unlängst der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) und links-aktivistische Gruppen wie „uniLinks!“, um den bekannten Professor für Rechtswissenschaften, Martin Schwab, an einer seiner Veranstaltungen zu hindern.
Stimmung gegen ihn wurde mit teils absurden Begrifflichkeiten wie „Querdenker“ und „verschwörungsideologische Corona-Proteste“ gemacht, die in der Gedankenwelt der Verantwortlichen offenbar nach wie vor delegitimierend wirken sollen. Eigentlich unvorstellbar im Jahr 2025, also mehr als ein Jahr nach der Veröffentlichung der ungeschwärzten RKI-Protokolle.
Doch als sei das nicht genug, wird immer wieder auch versucht, Herrn Schwab rechts- bis rechtsextremes Gedankengut zu unterstellen. Im Zuge der aktuellen Ereignisse möchte man ihn ideologisch in die Nähe der sogenannten „Reichsbürger“ rücken. Man fragt sich, wie derartige Ideen mit der Tatsache in Einklang zu bringen sind, dass Herr Schwab seit Jahren und mit Inbrunst gegen die beobachtbare Erosion des deutschen Rechtssystems ankämpft?
Kurz gesagt: Dieser neuerliche Exzess von „Cancel Culture“ aus dem linken Spektrum kann einen nur fassungslos machen. Das Arbeiten mit vagen und teils absurden Unterstellungen ist einer Universität unwürdig. Das BSW Bielefeld lehnt derartige Übergriffe in die freie Lehre aus vollster Überzeugung ab und erklärt dessen volle Solidarität mit Martin Schwab!
Man kann nur hoffen, dass der am gestrigen Abend übervolle Vorlesungssaal, und die so zur Schau gestellte Solidarität von Schwabs Studenten mit seiner Person, den ein oder anderen vermummten Radikalen zum Nachdenken gebracht hat.

